Projektidee


Marzahn Hills ist der selbstbewusste und selbstironische Umgang mit dem Image von Marzahn.

Marzahn Hills

Übergewichtig und chronisch arbeitsfern, erstaunlich grün, aber „Betreten auf eigene Gefahr“ und “janz weit draußn” trotz Berlins bester Aussicht – viele Assoziationen, aber alte Kamellen eines noch jungen Bezirks. Kamellen, die sich hartnäckig halten. Marzahn ist jedoch abwechslungsreich: Hier gibt es 6x Aldi, 8x Lidl und 7x Netto. Zudem hält es einige Überraschungen bereit: Hier gibt es selbst noch Norma und Penny.

Nein, genug gescherzt. Der vermeintlich soziale Brennpunkt ist für uns eher sozialer Klebstoff, der uns und unsere Freunde, kreative Kinder, aufzog. Aus grau wurde bunt, und das hat sich letztlich auch auf Marzahn übertragen: Mit verschiedenen Konzepten des Rückbaus wie den Ahrensfelder Terrassen wurde gezeigt, wie stilsicher man die Betonwüste besiegte. Die farbige Neugestaltung von Fassaden der Neubauten gab dem Bezirk ein neues Aussehen. Und sowieso ist es erstaunlich grün, ruhig und kulturell.

Wo sonst sollte ein Wahrzeichen für einen Bezirk entstehen, dessen Sternchen immer noch mit allem anderen außer Ruhm bekleckert werden? Fortwährend sind die ersten Assoziationen „Cindy aus Marzahn“ und „Betonwüste“.

Geplant ist der Schriftzuges M-A-R-Z-A-H-N auf dem großen Ahrensfelder Berg. Eine Utopie, die sich hoffentlich schon bald zur Wirklichkeit formiert.


Marzahn Hills – ein Projekt von Dreitausend e. V.